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Albanien

Erlebnis Natur

Berge und Täler

Theth: Umgeben von mächtigen Zweitausendern verliert sich die Streusiedlung Theth in einem von Gletschern geschaffenen Trogtal. Dank fortschreitendem Straßenbau erreichen nun auch normale Pkws den Ort, der sich gut als Ausgangspunkt für kleinere und größere Wanderungen eignet.

Valbona-Tal: Das Tal der abenteuerlichen Holzstege, bizarren Felsen, dichten Wäldern, Esskastanien- und Pflaumenhaine ist der landschaftliche Höhepunkt Nordalbaniens und beliebtester Ferienort im Hochland.

Korab: 2764 m, höher geht’s nicht. Albaniens höchster Berg ist mit etwas Ausdauer nicht schwer zu erklimmen und belohnt mit weitem Rundblick nach Mazedonien und zu den Albanischen Alpen.

Osum-Canyon: Organisierte Rafting- oder Kajaktouren durch den tiefen Canyon, bei Niedrigwasser im August auch Wanderungen auf dem Schluchtgrund. An den Felswänden im Canyon wird geklettert. Auf eigene Faust mag man eine Tour mit spektakulären Einblicken an der oberen Kante des Canyons unternehmen.

Seen, Quellen, Wasserfälle

Koman-See: Die Fähre über den künstlich aufgestauten See ist ein echter Geheimtipp. Über Stunden schlängelt sich das Boot durch enge Schluchten, stellenweise steigen die Felsen mehrere hundert Meter senkrecht in die Höhe. Kleine Anlegestellen sind für die Dörfer und Gehöfte an den waldreichen Hängen die einzige Verbindung zur Außenwelt.

Ohridsee: Im Kontrast zum herben Terrain der albanischen Berge erscheint der See milde und lieblich, als hätte der Herrgott es gut gemeint und eine Portion mediterranen Lebensgefühls ins Innere des Balkans gestreut. Leider könnte die allzu wohlschmeckende Ohridsee-Forelle koran demnächst verschwinden.

Prespa-Seen: Der Große wie der Kleine Prespasee, beide als Biosphärenreservat geschützt, sind Refugien für seltene Arten und zählen zu den ökologisch wertvollsten Regionen im Balkanraum. Die ausgedehnten Schilfflächen dienen vielen Vogelarten als Überwinterungs- und Brutplatz.

Syri i Kaltër: Die inmitten üppig grüner Vegetation idyllisch gelegene Karstquelle – heute mit ihren Gartenlokalen ein beliebtes Ausflugsziel am Weg von Saranda nach Gjirokastra war in der Hoxha-Ära als Jagd- und Angelrevier der Parteielite vorbehalten – ein Indiz für den außergewöhnlichen Zauber des Orts.

Grunas-Wasserfall: Der 25 m tief in einen Felspool stürzende Wasserfall in Theth bietet ein grandioses Naturschauspiel. Wer bei dem einladenden Becken an ein Bad denkt, wird bei der ersten Berührung mit dem eiskalten Wasser eines Besseren belehrt – oder verdient alle Achtung.

Lagunen und Vogelparadiese

Kuna-Vain: Das als Naturreservat ausgewiesene Mündungsdelta des Drin empfiehlt sich für Naturbeobachtungen oder als Badeplatz. Aussichtstürme erlauben den Blick auf die Vogelwelt, ein Restaurant verleiht am Strand Liegen und Sonnenschirme.

Narta-Lagune: Die Lagune am südlichen Abschnitt der albanischen Küste ist eine der größten und ökologisch wertvollsten. Hier findet man noch die Sanddünen, die andernorts vor Jahren von der Bauindustrie abgeräumt wurden. Das nährstoffreiche Flachwasser lockt zahlreiche Wasservögel. Stars sind die durch die Lagune stelzenden Flamingos. Mit etwas Glück sichtet man auch Pelikane.

Schöne Strände

Gjipe: Eine geradezu paradiesische Felsbucht mit Sandstrand am Ausgang des Gjipe-Canyons, der mit einer Wanderung erkundet werden möchte. Zum Glück ist die bei Backpackern beliebte Bucht, in der man auch im Zelt übernachten kann, nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen.

Ksamil: Südseeflair am Ionischen Meer. Albaniens südlichster Strand punktet mit grobem, weißem Sand, flachem, tiefblauem Wasser und dem Blick auf drei bewaldete Inselchen vor dem Hintergrund der in der Ferne über die See gleitenden Fährschiffe.

Plazhi i Gjeneralit: Wer sich über die für Pkws nicht einfache Zufahrt gekämpft hat, wird mit einem wunderbaren Strand belohnt. Feinsandig geht es flach ins Meer, sodass auch kleine Kinder ihren Spaß haben. Ein Restaurant verleiht Liegen und Sonnenschirme, einfache Bungalows und ein Campingplatz erlauben gleich mehrere Badetage.

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