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Albanien

Orientiert in Albanien

... kontrastreich und schön

In der boomenden Hauptstadt Tirana lebt die betuchte Jeunesse dorée trendig und technikaffin. Auf dem Land und besonders in den Albanischen Alpen begegnet man dagegen noch einer ursprünglichen, einfachen Lebensweise, bestimmt vom Rhythmus der Natur und der Tiere, die in Europa ihresgleichen sucht und bald vergangen sein wird. Wenn Sie noch unberührte Strände erleben wollen oder die wilde und faszinierende Bergwelt mit ihren beeindruckenden Stauseen oder die gute Küche – kommen Sie bald!

... voller Warmherzigkeit

Es fehlen die anonymen Bettenburgen, in den kleinen Hotels und Pensionen fühlt man sich noch als Gast, dem mit Herzlichkeit begegnet wird. Wo man Albaner trifft, nutzen die Jüngeren jede Chance, ihre Englisch- und selten auch Deutschkenntnisse an die Frau und den Mann zu bringen, viele der Älteren versuchen es mit Italienisch oder fragen mit Händen und Füßen nach dem Woher und Wohin.

... unschlagbar preiswert

Albanien ist nach Jahren der Diktatur und Isolation auf dem Weg nach Europa und ein Albanienbesuch bringt uns das Land im doppelten Sinn einen Schritt näher. Die Wirtschaftshilfe, die wir mit einer Albanienreise leisten, zahlt sich für beide Seiten aus: Im Supermarkt, für Restaurantbesuche und Übernachtungen zahlt man gerade mal halb so viel wie in Deutschland.

... extrem kinderfreundlich

Vieles, was Ihren Kleinen bei uns missbilligende Blicke einträgt, wird in Albanien mit einem Lächeln quittiert. Kinder der Gäste übernachten gegen einen geringen Aufpreis oder gar umsonst im

Zimmer der Eltern. Windeln und Babynahrung sind überall erhältlich, in den Badeorten auch die üblichen Strandutensilien. Kinderbetreuung oder Attraktionen wie etwa Spaßbäder gibt es jedoch nicht. Vor allem in der Mitte und im Norden des Landes besitzen die meisten Strände ausgedehnte Flachwasserbereiche und sind damit kindertauglich. Im Gebirge plantschen begeisterte Kindern in Bergbächen, sie dürfen beim Schafemelken helfen oder auf einem Maultier reiten.

Ausgerechnet Albanien?

Wer nach Albanien zu reisen gedenkt, weckt bei Freunden und Bekannten Verwunderung, Befremden, Besorgnis. Ausgerechnet Albanien? Da wird euch doch alles geklaut! Da gibt es doch nix!, sind noch die harmloseren Reaktionen. Beim Stichwort Albanien denken die meisten Mitteleuropäer vor allem an Kriminalität, Armut, Flüchtlinge, Blutrache, Drogenhandel, Menschenschmuggel.

Dass das kleine Balkanland so unterschätzt wird, hat seine Gründe. Bis 1991 war es eine kommunistische Diktatur und nur im Rahmen von sorgfältig überwachten Gruppenreisen auf vom Regime vorgeschriebenen Routen zugänglich. Sechs Jahre später brachen die wirtschaftlichen und politischen Strukturen im Pyramidenaufstand zusammen, 1999 wurde Albanien zum Fluchtland für die Opfer des Kosovo-Konflikts. Doch all das ist lange her. Heute ist die öffentliche Ordnung stabil und das Leben funktioniert, sogar der Straßenverkehr (wenn auch chaotisch und im Schneckentempo).

Zugegeben, Albanien hat ein Drogenproblem. Nicht deshalb, weil zu viele Süchtige die Straßen und Parks verunsichern, sondern weil die Bauern mit dem Anbau von Cannabis ein Vielfaches von dem verdienen, was ihnen Kartoffeln, Mais oder Tabak einbringen. Doch davon ist der Tourist nicht betroffen. Ebenso wenig von der Blutrache, die gestandene Männer zu einem Leben als Hausmann zwingt; setzen sie doch einen Fuß vor die Tür, riskierten sie, von der verfeindeten Familie erschossen zu werden. Auch davon sind Touristen nicht betroffen. Übergriffe auf Ausländer kommen praktisch nicht vor. Gäste zu bestehlen oder zu betrügen geht gegen die albanische Ehre.

Die Gretchenfrage

Die Mehrheit der Albaner sind Muslime. Doch ist Albanien deswegen noch lange kein muslimisches Land. In der Stadt trifft man weniger Frauen mit Kopftuch als in Berlin, es wird mehr Alkohol konsumiert als der Volksgesundheit zuträglich ist, und kaum ein Restaurant verzichtet auf Schweinefleisch. Zum Leidwesen türkischer wie arabischer Missionare haben die albanischen Muslime ein sehr lockeres Verhältnis zur Religion. Die albanischen Christen übrigens auch.

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