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Föhr und Amrum
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Föhr und Amrum

Aktiv auf den Inseln

Fahrradfahren

Das Fahrrad ist das am meisten in Anspruch genommene Verkehrsmittel auf den übersichtlichen Inseln, zumal viele Gäste ihr Auto auf dem Festland zurücklassen. Reine Fahrradwege gibt es überwiegend entlang der wenigen größeren Verbindungsstraßen. Abseits von diesen muss man daher immer mit etwas Verkehr rechnen, auch wenn man auf einem der gut befahrbaren Wirtschaftswege unterwegs ist.

In fast jedem Ort gibt es Fahrräder zu mieten (Adressen im Reiseteil; oft sind auch Online-Buchungen möglich). Die Mietpreise liegen je nach Ausstattung bei 6 bis 11 € pro Tag und 30 bis 54 € pro Woche. E-Bikes kosten etwa das Doppelte. Viele Vermieter bieten einen (teils kostenlosen) Hol- und Bringservice vom/​zum Urlaubsquartier an. Spezielle Fahrradkarten mit Tourenvorschlägen erhalten Sie bei den Touristeninformationen. Aber auch auf foehr.de finden Sie fünf Themenrouten (Strecken 15–42  km, auch als Download mit GPS-Daten) und unter amrum.de sind ebenfalls zwei Radtouren (14 und 20 km lang) ausgewiesen. Überdies haben wir im „Kleinen (Rad-)Wanderführer“ für Sie fünf ausgewählte Radtouren ausführlich beschrieben.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Sie beim Radfahren auf einer Nordseeinsel mit teils heftigem (Gegen-)Wind und auch schon einmal mit einem Regenschauer rechnen müssen. Vor allem bei stürmischen Westwinden wird die Tour dann mitunter zur „Tort(o)ur“, es sei denn, Sie haben ein E-Bike. Auf den Linienbus umzusteigen bei Ermüdungserscheinungen ist leider keine Alternative, da Fahrräder nicht mehr mitgenommen werden.

Wassersport

Segler, Wind- und Kitesurfer finden auf den Inseln fast immer gute Windverhältnisse; und flaut es doch einmal ab, dann freut dies die SUP-Freunde oder Paddler. An vielen Stränden gibt es entsprechende Verleihstationen. Infos und Adressen hierzu finden Sie ab S. 205.

Reiten

Den endlosen flachen Strand entlang oder über den Wattboden zu galoppieren gilt als Traum eines jeden Reiters, vielleicht nur übertroffen von einem Vollmond-Ausritt am Strand. Zu beidem haben Sie auf Föhr und Amrum Gelegenheit. Aber auch im Inselinneren hat man sich längst auf Reiterurlauber eingestellt: Das Angebot reicht vom Ponyreiten für Kinder bis zur Dressur- oder Pferdeausbildung. Auf Amrum dominieren Islandpferde, Föhr ist mit etwa 850 Pferden vieler Rassen ohnehin längst zur Pferdeinsel geworden (Infos zu den Reiterhöfen auf foehr.de und amrum.de). Auf beiden Inseln bietet ein gut ausgebautes Reitwegenetz die Möglichkeit, die Natur vom Pferderücken aus zu genießen.

Golf

Auf Föhr gibt es zwischen Nieblum und Wyk einen sehr etablierten 27-Loch-Platz, den zweitältesten Schleswig-Holsteins (gegründet 1925). Auch das unkomplizierte „Golf für jedermann“ wird immer beliebter. So finden Sie in Oevenum auf einer ehemaligen Kuhweide einen durchaus gepflegten 9-Loch-Kurzbahn-Platz. Amrum hingegen hat keinen Golfplatz.

Beachvolleyball

An den feinsandigen Stränden finden Beachvolleyballer optimale Bedingungen. An vielen Stränden gibt es daher entsprechende Stellflächen mit Netz, die rege frequentiert werden. Besonders beliebt ist dieser Strandsport in Wyk auf Föhr, wo es direkt an der Mittelbrücke abgesteckte Plätze gibt, auf denen regelmäßig Gästeturniere stattfinden. Hier hat sich eine regelrechte Volleyballszene etabliert. (foehrbeacht.de). Aber auch an den anderen Plätzen der Inseln werden für Jugendliche und Erwachsene zuweilen Beachvolleyball-Turniere organisiert.

Wattwandern

Eine Wattwanderung ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Da jedoch die Priele bei Flut schnell voll laufen und den Rückweg abschneiden können, sollten Sie eine Wattwanderung keinesfalls auf eigene Faust unternehmen, sondern die vielerorts angebotenen Dienste der staatlich geprüften Wattführer in Anspruch nehmen. Auf dem Programm stehen sowohl kleine, etwa 1,5 km lange Familienwanderungen im Watt als auch Streckenwanderungen zu den Halligen oder zwischen Föhr und Amrum (Hin- oder Rückweg per Fähre). Nützliche Infos zum Wattwandern und alles Wissenswerte rund ums Wattenmeer finden Sie ab S. 206.

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