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Helsinki

Unterwegs mit Detlef Dreßlein

Detlef Dreßlein

Wenn man Helsinki hört, denkt man spontan an die Filme von Aki Kaurismäki: Dunkelheit, Kälte und schweigsame Männer mit Pelzmützen, die mehr trinken als reden. In Wirklichkeit ist Helsinki verblüffend anders. Natürlich ist es im Herbst und Winter lange dunkel, aber selbst dafür ist vorgesorgt: viele große, moderne und angenehme Einkaufszentren, unterirdische Verbindungsgänge, beheizbare Gehwege. Oder man fläzt sich in der Sauna und wärmt sich nachhaltig durch. Im Sommer ist die Stadt sowieso hell, offen und tiefenentspannt. Die Leute sind gelassen, freundlich, unaufgeregt. Vieles ist so gebaut, dass es den Menschen dient, nicht dem Verkehr oder dem Kommerz. Das Klima ist angenehm, die Wege sind kurz, fast alles lässt sich zu Fuß machen.

Und dabei entdeckt man enorm viel Sehenswertes, spektakuläre Museen, skandinavisch-geniale Bauwerke. Oder man setzt sich mit einem Kaffee und einer Zimtschnecke auf eine Parkbank und sieht dem Leben und den Möwen zu. Und egal, in welche Richtung man weitergeht, irgendwann steht man am Wasser, und das Meer umarmt einen genauso wie die ganze Stadt.

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