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Ibiza und Formentera
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Ibiza und Formentera

Party unter freiem Himmel

Cova Santa

Vor einer bis zu 25 m tiefen Höhle, einst Stätte innerer Einkehr für Mönche, ist ein bunter Partyplatz entstanden. Die Barleute mixen gute Cocktails, auf der großen Bühne breiten Livebands, DJanes und DJs den Soundteppich aus, auf dem bis sechs Uhr morgens getanzt wird. Das Restaurant ist überteuert, doch man muss nicht speisen. Wer nach der Action auf dem Open-Air-Dancefloor zwischen Sant Josep und Eivissa eine Pause braucht, kann über Stufen hinab in die heilige Höhle (Cova Santa) steigen und bizarre Tropfsteine bestaunen oder oberirdisch eine Runde im Grünen drehen. → S. 69

Tropicana Beach Club

Am frühen Sonntagabend von Juni bis Ende September wird die Cala Jondal an Ibizas Südküste zur kleinen Schwester der Copacabana. Dann perlen lateinamerikanische Rhythmen aus den Lautsprechern im Chiringuito dieses Beachclubs. Viele der Gäste gehen dann nicht mehr ins Meer, sondern tanzen sozusagen mit den Wellen. Bunt gemischtes Publikum, gutes Restaurant, akzeptable Preise. → S. 70

Blue Marlin

Dieser Beachclub, ebenfalls in der Cala Jondal gelegen, hat sich bereits vor einiger Zeit einen Namen als gepflegte Nachtleben-Location gemacht. Bis vier Uhr morgens wird von Mai bis Oktober gefeiert und getanzt. Die DJanes und DJs liefern House und Techno, bisweilen gibt es Livemusik. Das Blue Marlin ist zwar vergleichsweise teuer, stellt aber eine gute und attraktive Alternative zum Trubel in den gigantischen Hallen-Diskotheken dar. → S. 70

Las Dalias – Namaste

Auch auf dem weitläufigen Outdoor-Gelände des kultigen Hippiemarkts Las Dalias feiert ein vergnügungsfreudiges Publikum rauschende Open-Air-Partys. Ein Klassiker sind mittwochs die Namaste-Abende, die schon mal bis zum nächsten Morgen dauern können. → S. 121

Ushuaia

Einer der Vorreiter in Sachen Beach-Party, bescherte das Ushuaia der Platja d’en Bossa ein nobleres und anspruchsvolleres Publikum. Internationale Star-DJs wie David Guetta, Paul Kalkbrenner, Armin van Buuren und Calvin Harris bringen die Menge zum Tanzen. Garniert wird der Sound mit Zutaten wie Akrobaten-Shows, Nebel- und Flammenwerfern. Meist dauert so ein Spektakel unter freiem Himmel von Mittag bis Mitternacht. 2022 startete die Strandsause bereits im April, die Closing-Party wurde am zweiten Wochenende im Oktober gefeiert. Gutes Essen, feine Drinks und sehr hohe Preise. → S. 45

Blue Bar (Formentera)

Eine moderne Institution – kein Widerspruch, denn die in den hippiesken Sechzigerjahren eröffnete Strandbar zählte schon Bob Marley, Jimmy Hendrix und die Band Pink Floyd zu ihren Gästen. Sie alle haben angeblich hier gechillt und spontan Musik gemacht. Abende mit Livemusik sowie Turntables-Sound sind weiter Teil des Programms. Seit Kurzem werden Blue-Bar-Nächte von einer Alien-Show eröffnet. Das macht auch Kindern Spaß, später tanzen nur noch Erwachsene vor der fabelhaften Kulisse der Platja de Migjorn zu moderner Musik. Am besten reservieren. → S. 165

Chezz Gerdi (Formentera)

Saint Tropez, Montecarlo, Chicago, Chezz Gerdi – seit einer gefühlten Ewigkeit markiert ein Holzmast mit genau diesen Wegweisern die Lage des Lokals Chezz Gerdi in Es Pujols. Seit Kurzem komplettiert ein alter rot-weißer VW-Bulli das Besucherleitsystem. Der Beachclub ist ebenfalls neueren Datums. Ein DJ begleitet die Kundschaft ab nachmittags bis in die Nacht hinein mit Beats, die nicht wenige aus den Kissen reißen. → S. 156

Musik-Nächte in Sant Ferran (Formentera)

Zwar nicht unmittelbar am Strand, aber doch erfrischend wie eine Meeresbrise: Bei den Musik-Nächten am Freitag verwandelt sich der Kirchplatz von Sant Ferran des ses Roques in eine große Freilicht-Bühne (Mitte Juni bis Ende September jeweils ab 22 Uhr). Livebands bringen die Menge zum Tanzen. Die Konzerte sind gratis, die Stimmung ist ausgelassen – es ist zu spüren, dass der Ort einst ein beliebter Hippie-Treffpunkt war. Wer beim Tanzen unter Sternen Lust auf Erfrischung bekommt, findet sie in den Bars an der Plaça de l’Església. Und im Notfall liegt der Strand nicht allzu weit entfernt. → S. 162

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