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Kykladen

Baden und Aktivurlaub

Am und im Meer

Baden: Die Strände und Buchten der Kykladen sind kaum zu zählen – gut erreichbar in oder bei den Orten, für unternehmungslustige Inselentdecker aber auch abgelegen und einsam. Die längsten Strände besitzt die große Insel Náxos, über 30 km ziehen sie sich dort entlang der Westküste. Der meiste Trubel herrscht in den weltbekannten Badebuchten der Südküste von Mýkonos, junge Inselhüpfer treffen sich jedoch auch gern am langen Milopótas-Strand von Íos. Vulkanisch geprägte Strände mit farbenprächtigen Felsformationen besitzt die Bergbauinsel Mílos, schwarzsandig sind die langen Strände von Santoríni. Doch selbst auf den beliebtesten Urlaubsinseln entdeckt man noch Alternativen, viele Tipps dazu in unseren ausführlichen Inselkapiteln.

Bootssport: Tretboote, Kajaks und Kanus werden an allen touristischen Stränden verliehen, gelegentlich auch Segel- und Motorboote.

Segeln: Die Ägäis ist mit ihren vielen, oft auf Sichtweite entfernt liegenden Inseln, ein fantastisches Segelrevier. Speziell im Frühjahr und im Frühherbst kreuzen viele Jachten. Im Hochsommer dagegen können die Meltémi-Winde das Segeln oft tagelang unmöglich machen. Versorgungshäfen findet man auf allen größeren Inseln, weitere Informationen dazu gibt der Deutsche Segler-Verband DSV (kreuzer-abteilung.org).

Tauchen: Schnorcheln ist überall erlaubt, das Tauchen mit Pressluftflaschen und Tauchanzügen dagegen nur in bestimmten Regionen, da schon zu viele Sporttaucher Antikes am Meeresboden gefunden haben und dies mitgehen ließen. Für Entdeckungsfreudige lohnen sicher die versunkenen Hafenstädte der Antike, z. B. Paleópolis auf Ándros und die Ruinen im Órmos Ellinikón auf Kímolos. Tauchstationen gibt es u. a. auf Mýkonos, Páros, Antíparos, Kíthnos und Mílos, dort werden auch Kurse angeboten. Zur Einstimmung lohnt der wunderbare Film Im Rausch der Tiefe (Le grand bleu) von Luc Besson, gedreht 1987 u. a. auf Íos und Amorgós. In dem Streifen geht es um Apnoetauchen. Auf Amorgós gibt es Kurse dazu.

Wellenreiten: Bekanntester Spot für Surfprofis ist der Kolimbíthra-Strand auf der Insel Tínos. Er ist den im Sommer aus Norden blasenden Meltemi-Winden fast ungeschützt ausgesetzt, meterhohe Wellen sind oft die Folge.

Windsurfen: Die Kykladen gehören zu den windstärksten Zonen im Mittelmeer – vor allem in den Sommermonaten, wenn die Meltémi-Winde aktiv sind. Hochburgen für Surfer sind die Nord- und Ostküste von Páros und die Strände an der Westküste von Náxos, denn in der Meerenge zwischen Páros und Náxos kommt es oft zu einem Windkanaleffekt mit optimalen Surfwinden. Es gibt dort eine Reihe von Surfstationen, in denen Surfbretter vermietet werden und Unterricht erteilt wird.

Auf den Inseln

Fahrrad: Auf den touristisch entwickelten Inseln werden Fahrräder, Mountainbikes und sogar E-Bikes verliehen, z. B. auf Páros, Antíparos, Náxos und Mílos. Die Vermieter sind dabei oft selbst überzeugte Biker.

Reiten: Reitställe werden auf Mýkonos, Páros und Náxos betrieben.

Tennis: Auf den Kykladen besitzen nur einige große Badehotels Hartplätze, z. B. Hotel Dolphin Bay (Sýros) und Summerland Holiday’s Resort (Náxos). Infos in den einzelnen Inselkapiteln.

Trailrunning: Für alle Jogger, die auch gern bergauf laufen – Trailrunner laufen möglichst lange auf natürlichem Untergrund im freien Gelände und sollten dabei auch einige Höhenmeter überwinden. Die Trendsportart ist nun auch auf den Kykladen angekommen: So war Amorgós jeweils im Mai bereits mehrfach Schauplatz des Amorgós Trail Challenge, auf Donoússa (Kleine Kykladen) findet ein solches Rennen im Oktober statt. Griechische und internationale Sportler laufen dabei entlang einer vorgegebenen Route mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, das Meer dabei immer im Blick.

Wandern: Die Kykladen sind kein harmloses Wanderterrain mit gut ausgebauten Spazierwegen. Die Inseln sind durchweg bergig, extrem steinig und oft schattenlos. Kondition und Ausdauer sollte man also mitbringen – belohnt wird man durch herrliche Ausblicke und die unvergleichliche Stimmung auf den vielerorts einsamen Ägäis-Inseln. Im praktischen Reiseteil dieses Buches finden Sie einige Wanderbeschreibungen auf verschiedenen Inseln, z. T. erstellt mithilfe von GPS, so ist für Wanderer mit dem entsprechenden Gerät in Größe eines Handys vor Ort eine punktgenaue Standortbestimmung möglich.

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