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Kykladen

Orientiert auf den Kykladen

... populär seit Jahrzehnten

Die Kykladen bilden die zentralste Inselgruppe Griechenlands. 39 Inseln hat man gezählt, einige davon nur wenige Quadratkilometer groß, 24 sind bewohnt. Touristisch entdeckt wurden sie in den späten 1960er Jahren. Erst waren es Hippies, dann die Rucksacktouristen, welche die Kykladen als Geheimtipp handelten. Heute sind sie längst salonfähig geworden. Hotels und Tavernen sprießen allerorten aus dem Boden, man lebt vom Geschäft mit den Urlaubern. Tatsächlich gelten Die Kykladen mittlerweile fast als Synonym für griechische Ferienkultur: Inseln wie Mýkonos und Íos verfügen über das wohl ausgeprägteste Nachtleben in der Ägäis, Náxos ist mit seinen langen Stränden die Lieblingsinsel vieler deutschsprachiger Urlauber, die Uferpromenade von Páros quillt im Sommer vor Feriengästen schier über, während vor der Vulkaninsel Santoríni die Kreuzfahrtschiffe buchstäblich Schlange liegen.

... ein Ziel für Ästheten

Sonnendurchglühte Berg- und Hügelmassive ohne Baum und Strauch, zahllose Buchten und Strände drängen ans immer präsente Meer, duftende Kräuter überziehen die Hänge, weiß gekalkte Kirchlein mit lichtblauen Kuppeln setzen Farbtupfer in die mediterrane Landschaft. Gut versteckt und abgeschirmt findet man fruchtbare, üppig grüne Enklaven mit Oliven, Zypressen und Weinreben. Im Frühjahr verwandeln sich die Landschaften in Blütenmeere. Auf den Kuppen die Ortschaften: verwinkelte Labyrinthe aus blendend weißen Würfelhäusern und engen Stufenwegen. Im malerischen Kontrast zu den schneeweißen Kuben die bunt gestrichenen Fenster- und Türrahmen. Gässchen und Balkone sind mit Kletterpflanzen und Blumen liebevoll dekoriert. Architekten und Künstler fühlten sich seit jeher inspiriert vom Kolorit und der besonderen Atmosphäre der Kykladensiedlungen.

... und für Inselsammler

Jede Insel ist anders, jede hat ihre unverwechselbare Eigenart, ihre Prägung und Besonderheiten. Hier eine Auswahl:

Santoríni: Die weltberühmte Vulkaninsel fasziniert jeden, die Besucher strömen aus aller Welt hierher. Der bizarre Restkörper eines Vulkankegels ragt 300 m über die Meeresoberfläche hinaus, wie schneeweiße Bänder ziehen sich die Ortschaften entlang der Abbruchkante. Höhlenwohnungen sind in den weichen Tuff gegraben, dunkle Quarzsandstrände laden zum Bad.

Tínos und Mýkonos: Tínos ist die Heilige Insel der griechischen Orthodoxie, auch die Insel der Marmorbildhauer – flankiert von der touristischen Gegenwelt auf der legendären Nachbarinsel Mýkonos, wo die Nacht zum Tag gemacht wird und der Hedonismus wahre Feste feiert.

Náxos: Die größte der Kykladeninseln besitzt die reichste Vielfalt an Landschaften. Fast alpenähnlich türmen sich die Bergmassive, Olivenhaine bedecken die Hochebenen im Inselinneren, weiße Strände reihen sich entlang der Westküste, eine alte Bergwerksregion findet man im Osten.

Amorgós: Auf der abseits gelegenen Insel fühlen sich vor allem Wanderer und Ruhesuchende wohl. Wie ein Schwalbennest hängt das faszinierendste Kloster der Kykladen in einer Felswand. Im Hochsommer wird es aber auch hier schon recht voll.

Íos: Die jugendlichste Insel Griechenlands. Im Hochsommer verwandelt sich die bildhübsche Chóra allnächtlich in eine einzige große Disco, tagsüber aalt sich das internationale Publikum an den herrlichen Stränden.

Páros: Ein lebendiger Hauptort, eine malerische Hafensiedlung, viele Sandstrände und ein intensives Nachtleben. Auf der Nachbarinsel Antíparos kann man eine große Tropfsteinhöhle besichtigen.

Mílos: Früher lebte man auf der Insel vulkanischen Ursprungs vom Abbau der zahlreichen Mineralien. Mittlerweile hat sich Mílos zu einem attraktiven Reiseziel entwickelt.

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