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Münster und Münsterland
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Münster und Münsterland

Erlebnis Kultur

Prunkvolle Schlösser

Die Unlust der Fürstbischöfe, sich um die Dinge weiter weg vom Dom zu kümmern, sorgte für die Entstehung des Landadels. Haupterbe aus dieser Zeit sind Wasserburgen, Schlösser und Herrenhäuser in großer Zahl.

Schloss Nordkirchen: Das Schloss mit dem Beinamen „Westfälisches Versailles“ ist die größte und bedeutendste Barockresidenz Westfalens.

Burg Vischering: Ritterromantik kommt besonders in Lüdinghausen auf, im Park wie innen im Museum.

Schloss Steinfurt: Das Schloss auf einer von der Steinfurter Aa umflossenen Insel ist nur der Anfang, denn hinter der Gräfte liegt noch der prächtige Bagno-Park mit der barocken Konzerthalle.

Burg Anholt: Wer Ort, Park, Tierpark und Schloss besucht, fühlt sich zurückversetzt in vergangene Zeiten.

Schloss Raesfeld: Ein hoher Turm, eine kleine Schlossfreiheit und ein wunderschöner Park – hier ist alles noch etwas homogener als in Anholt.

Schloss Senden: Durch ehrenamtliches Engagement verwandelt sich das Gebäude, das an der Schwelle zur Ruine stand, wieder in ein prachtvolles Schloss.

Burg- und Mauerruinen

In einer Region voller Adelssitze haben natürlich auch die Liebhaber alter Burgruinen die Qual der Wahl, denn nicht alle Burgen haben die Jahrhunderte schadlos überdauert.

Burg Stromberg: Beim Blick vom Burgberg kommt unweigerlich die Frage auf, warum diese prächtig gelegene Burg aufgegeben wurde.

Zwinger Münster: Teil der ehemaligen Stadtbefestigung, dann Hinrichtungsstätte der Nazis. Heute ist der Zwinger ein beeindruckender Gedenkort.

Klöster & Kirchen

Das Münsterland ist reich an sakralen Bauten vom Barock bis zur Gegenwart. Mit der westfälischen Hallenkirche gibt es sogar einen speziellen Bautyp aus der Region.

Paulus-Dom in Münster: Bescheidenheit statt prunkvoller Überschwang macht die Bischofskirche aus.

Ludgerus-Dom in Billerbeck: Die dem Bistumsgründer gewidmete Kirche liegt in einem Tal in den Baumbergen und dominiert das Stadtbild.

Kloster Gravenhorst: Das einstige Kloster ist heute Heimat des Denk-Mal-Ateliers, das sich der Herstellung und Präsentation zeitgenössischer Kunst widmet.

Stift Asbeck: Das Stiftsdorf blieb fast komplett erhalten, vom Stift dagegen sind nur noch Teile zu sehen.

Kirche Mariä Himmelfahrt in Ahaus: Bis heute ist der Bau umstritten, weil er optisch fatal an die Fassaden einer Kaufhauskette erinnert und deswegen auch St. Horten genannt wird.

Antonius-Basilika in Rheine: Der mächtige Bau lässt einen innen und außen staunen.

Museen

Neben den vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe betriebenen Museen gibt es noch eine ganze Reihe von privaten Förderern und Mäzenen unterhaltene Häuser.

LWL-Museum für Kunst und Kultur: Die Dauerausstellung in Münster präsentiert Gemälde, Grafiken und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Eine Dependance auf Schloss Cappenberg widmet sich dem Leben des Freiherrn vom Stein.

Picasso-Museum in Münster: Das in einem ehemaligen Adelshof untergebrachte Museum zeigt fast alle Grafiken des Künstlers.

Burg Hülshoff: Das Leben der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff und die Literatur an sich stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

Religio in Telgte: Das Museum ist auch für Atheisten und Agnostiker spannend.

KULT/Kloster Liesborn: Clevere Schwerpunktsetzung schaffte für beide Häuser je ein Alleinstellungsmerkmal.

rock’n’popmuseum in Gronau: Panikrocker Udo Lindenberg kann für seine Idee und sein Geschenk an seine Heimatstadt gar nicht genug gedankt werden.

Besondere Bauwerke

Im Münsterland gibt es jenseits von Kirchen, Schlössern, Burgen und Museen eine ebenfalls lange Liste von Baudenkmälern, die für architekturinteressierte Gäste einen Besuch lohnen.

Prinzipalmarkt Münster: Das Ensemble aus historischen Giebelhäusern wurde nach dem Zweiten Weltkrieg originalgetreu wiederaufgebaut.

Van-Delden-Bauten in Gronau: Die teilweise sanierten Gebäude erinnern an die Zeit der Textilindustrie.

Über versteckte Kulturorte im Münsterland informiert der Podcast „Mission Weißer Flamingo“.

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