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Mallorca

Erlebnis Kultur

Erlebnis Kultur
Zeugen der Vorgeschichte

Talayots: Unklar ist bis heute die Funktion der runden und viereckigen, burgartigen Türme, die die Ureinwohner Mallorcas ab etwa 1300 v. Chr. hinterlassen haben und die sich auch auf der Nachbarinsel Menorca finden. Gut erhalten sind die mythenumwobenen Bauten besonders in der Talayotsiedlung Ses Païsses bei Artà im Osten und in Capocorb Vell im Süden.

Erlebenswerte Städte

Palma: Mallorcas Metropole besitzt die bunteste Palette an Sehenswürdigkeiten. Den Besucher erwarten gotische Prachtbauten wie die elegante alte Börse La Llotja und die Kathedrale, eine der schönsten Kirchen Spaniens. Zu bewundern sind Paläste aus der Renaissance und dem Modernisme, dem katalanischen Jugendstil, daneben Museen und Gemäldeausstellungen in breiter Auswahl. Ein weiteres Glanzlicht ist das auch architektonisch ungemein beeindruckende Kunstmuseum Museu d’Art Modern i Contemporani Es Baluard, das in einer Bastion der alten Stadtmauer untergebracht ist. Oberhalb der Innenstadt von Palma steht die kreisrunde Festung Castell de Bellver, einen Besuch lohnt auch die Stiftung des Surrealisten Joan Miró im nahen Cala Major.

Sóller: Die Kleinstadt in der Tramuntana erfreut durch ihre entspannte Atmosphäre und verfügt über einige interessante Modernismebauten sowie ein hervorragendes Modernismemuseum und einen schönen botanischen Garten. Eine Überraschung bietet der Bahnhof der alten Eisenbahn nach Palma, in dem Keramiken von Picasso und Gemälde von Miró ausgestellt sind.

Pollença: Die alte Stadt gilt als kulturelles Zentrum des Nordens, macht ih-rem Ruf mit zahlreichen Galerien und Ausstellungen und einem bedeutenden sommerlichen Musikfestival auch Ehre.

Landsitze mit Flair

Monestir de Miramar und Son Marroig: Die beiden Landgüter des legendären Erzherzogs Ludwig Salvator erinnern an den frühen „Entdecker Mallorcas“, der zahlreiche Bücher über die Insel verfasste. Beide liegen traumhaft über dem Meer und bieten herrliche Panoramen. Son Marroig ist geradezu ein Museum für den adligen Wissenschaftler.

Raixa: Der noble Landsitz nahe der Straße von Palma nach Sóller ist im Besitz der Inselregierung. Sein heutiges Aussehen verdankt er vor allem dem Kunstsammler Kardinal Despuig, der im frühen 19. Jh. auch die herrlichen Gärten samt einer effektvollen Treppe anlegen ließ. Der prachtvolle Palast zeigt all den Luxus, in dem wohlhabende Mallorquiner seinerzeit lebten.

Jardíns d’Alfàbia: Wunderbar sind auch die Gärten von Alfàbia, einem ehemaligen Landgut der Mauren, in denen das Zusammenspiel von Vegetation und Wasser für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt.

Kirchen und Klöster

Sa Cartoixa: Seinen Ruhm verdankt das malerische Bergdorf Valldemossa diesem ehemaligen Kartäuserkloster, in dem Frédéric Chopin und George Sand ihren „Winter auf Mallorca“ verbrachten. Mit dem Gemeindemuseum besitzt die Kartause auch eine recht gut bestückte Galerie moderner Kunst, in der Werke verschiedener großer Maler zu sehen sind, außerdem eine der ältesten Apotheken der Insel.

Santuari de Lluc: Hoch in der Tramuntana liegt der wichtigste Wallfahrtsort Mallorcas. Das Heiligtum von Lluc mit seiner dunklen Madonna ist ein beliebtes Ausflugsziel vieler Mallorquiner und bietet auch zahlreiche Zimmer an, ist deshalb auch ein exzellentes Standquartier für Wanderungen.

Ermita de Sant Salvator: Ebenfalls einen bedeutenden Wallfahrtsort bildet diese Klosteranlage bei Felanitx nahe der Ostküste. Die Klosterkirche von 1716 ist innen reich geschmückt. Beeindruckender ist noch die Aussicht, die fast über die gesamte Insel reicht. Auch hier werden Zimmer angeboten.

Puig de Randa: In der Inselmitte erhebt sich über der Ebene Es Plà dieser gut 500 Meter hohe Berg, der gleich drei Klöster beherbergt. Ganz oben auf der Hochfläche steht das Santuari de Cura, in dem einst der Theologe und Gelehrte Ramón Llull lebte. Wunderbare Fernsicht, am schönsten am Abend – wie gut, dass man auch in diesem Kloster übernachten kann.

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