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Nördliche Sporaden
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Nördliche Sporaden

Baden und Aktiv-Urlaub

Baden und Aktiv-Urlaub
Die Strände

Auf Skiáthos: An der windgeschützten Südküste von Skiáthos reihen sich die allerfeinsten goldgelben Sandstrände fast übergangslos aneinander – sie ist ein wahres Badeparadies und wird zu Recht als „griechische Karibik“ gepriesen.

Damit jedoch nicht genug: auch im Osten und Norden von Skiáthos gibt es zahllose kleine und größere Badebuchten mit Sand von bester Qualität. Skiáthos’ Südküstenorte sind zudem beste Familienstrandgebiete, und im Westen gibt es sogar einige Strände mit kleinen Dünen.

Auf Skópelos und Skýros: Viele sehr gute Sandstrände finden sich an der Westküste von Skópelos und rund um die Nordhälfte von Skýros.

Auf Alónnisos: Hier dominieren Kiesbuchten, aber auch sie haben ihren Reiz, vor allem, weil man auf Alónnisos an manchen Tagen in der Nebensaison eine ganze Bucht für sich alleine haben kann. Das Wasser ist praktisch überall glasklar, oft lange seicht und damit bestens für Kinder geeignet.

Tauchen und Schnorcheln

Tauchkurse werden an allen größeren Buchten an der Südküste von Skiáthos, an der Bucht Pánormos auf Skópelos sowie von Tauchschulen in Patitíri auf Alónnisos angeboten. Die Tauchreviere um Skiáthos und Skópelos sind eher unspektakulär. Rund um Alónnisos gibt es jedoch zahlreiche versunkene Schiffswracks, zu denen man mittlerweile auch tauchen darf. Ein absolutes Highlight ist das antike Amphorenfeld bei Peristéra aus einem Schiff, das hier vor 2300 Jahren gesunken ist. Alónnisos ist daher der Tauchspot Nr. 1 auf den Sporaden und generell ist das meist

ruhige Meer um die Sporaden ideal, um Tauchen zu lernen. Schnorcheln in Eigenregie ist überall an den Küsten der bewohnten Inseln erlaubt.

Segeln

Die Nördlichen Sporaden sind ein fantastisches Segelrevier! Wenn das Wetter mitspielt, gibt es kaum schönere Inseln. Die Meltémi-Winde sind in diesem Seegebiet im Mittel deutlich weniger stark als beispielsweise auf den Kykladen. Daher kommen viele Segler im Hochsommer in die Gewässer der Nördlichen Sporaden. Allerdings kann es auch hier gelegentlich Starkwind geben, der das Segeln oft für Tage unmöglich macht.

Ausflüge mit Schiff und Boot

Auf den Nördlichen Sporaden wird eine Vielzahl von Schiffsausflügen angeboten – was nicht verwundert: Drei der vier Inseln liegen dicht beieinander und die nördlichen Küstenlinien von Skiáthos, Skópelos und Alónnisos sowie die Südküste von Skýros zeigen sich spektakulär mit steil abfallenden Felswänden, teils mit Meereshöhlen, dichtem Waldbewuchs sowie Leuchttürmen und Kirchen an markanten Punkten. Vom Meer aus öffnet sich der eine oder andere neue Blickwinkel. Wer die Abfahrtspläne der regulären Fährschiffe aufmerksam studiert, kann Ausflüge auf die Nachbarinseln auch preisgünstiger in Eigenregie organisieren. Ein Highlight jedes Sporadenbesuchs ist ein Bootsausflug in den „Meeresnationalpark Nördliche Sporaden“. Fast immer kann man dort Delphine und manchmal auch die vom Aussterben bedrohten Mönchsrobben beobachten.

Wandern

Dichter Nadelwald aus Kiefern und üppig-grünes Buschwerk prägen Skiáthos, Skópelos, Alónnisos und Skýros gleichermaßen. Wandermöglichkeiten gibt es auf allen vier Inseln. Vor allem aber auf Skiáthos und Alónnisos wurden zahlreiche alte Wege und Maultierpfade repariert, gesäubert und teils vorbildlich markiert. Sie durchkreuzen Schluchten, Täler, Ebenen, Wälder, Flüsse und Terrassenhänge. Wer wandert, lernt zudem die Inseln aus der Perspektive ihrer Bewohner kennen und wird belohnt durch herrliche Ausblicke, den wohltuenden Duft der Kiefernhaine und die unvergleichliche Stimmung in einer wildromantischen Natur. Die Touren im kleinen Wanderführer am Ende dieses Buches bieten leichte und anspruchsvolle Wanderrouten für jeden Geschmack.

Reiten

Auf Skiáthos gibt es mehrere Reitställe, die verschiedene Ausflüge für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten. Auf Skýros ist das Reiten auf den sog. Skýros-Ponys nur für Kinder erlaubt. Wer die Mini-Pferde einer uralten Rasse, die schon in prähistorischer Zeit auf der Insel lebte, einfach nur beobachten will, trifft im Inselsüden fast immer auf frei umherziehende Herden.

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