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Typische Souvenirs

In Oslo findet man Andenken, die nicht nur formschön, sondern auch richtig praktisch sind. Das bekannteste Erzeugnis des Landes ist wohl der Norwegerpullover: aus Wolle gefertigt und mit einem blau-weißen oder rot-weißen Muster versehen. Besonders die Marke Dale of Norway ist für Pullover bekannt, die lange gute Dienste leisten. Wer selbst gerne strickt, hat mit vielen Einheimischen ein Hobby gemeinsam und kann sich für die eigene Kreation hochwertiges Wollgarn vor Ort kaufen.

Ebenso nützlich sind die Produkte der Outdoormarken, die von der norwegischen Vorliebe für Ausflüge in die Natur zeugen. Namen wie Bergans of Norway, Norrøna und Helly Hansen sind im Land der Fjorde zu Hause. Sie vereinen Funktionalität mit ansprechendem Design.

Wenn es etwas Dekoratives sein soll, gewinnt vielleicht eine kleine Trollfigur Ihre Gunst. Die Naturgeister haben einen festen Platz in der nordischen Sagenwelt und wurden bereits in der altnordischen Liedersammlung Edda erwähnt.

Mode und Trachten

Ebenso traditionell, wenn auch nicht so alt, sind die Elemente der norwegischen Trachten namens „bunad“. Jede Region hat eine eigene Kombination aus Farben und Mustern. Man muss sich nicht gleich ein ganzes (kostspieliges!) Outfit zusammenstellen, sondern kann auch einzelne Accessoires wie Broschen und Tücher erstehen.

Zeitgenössische Mode gibt es von zahlreichen skandinavischen Labels, deren Geschäfte u. a. auf dem Bogstadveien angesiedelt sind. Was H&M für Schweden ist, ist Bik Bok für Norwegen: erschwingliche, trendbewusste Sachen, allerdings nur für Damen. In Oslo hat die Kette drei Filialen.

Norwegisches Design

In Sachen Möbeldesign, Beleuchtung und Wohnaccessoires steht Norwegen im Schatten seiner skandinavischen Nachbarn. Das hängt u. a. damit zusammen, dass im Zweiten Weltkrieg einige Möbelfabriken zerstört wurden. Und als in den 1960er-Jahren das Öl entdeckt wurde, widmete sich die Regierung ganz diesem neuen Wirtschaftszweig. Doch die norwegischen Designer haben in den vergangenen Jahrzehnten aufgeholt und eine verspielte, zugängliche Formensprache entwickelt, ihre zurückhaltenden Kreationen passen in so ziemlich jede Wohnung. Die Geschäfte Backe i Grensen und Pur Norsk sind gute Anlaufstellen, um einen Eindruck von norwegischem Design zu gewinnen.

Norwegische Esstraditionen für zu Hause

In Oslo kann man sich auch kulinarische Mitbringsel besorgen. Das Küchenutensil Nummer eins ist der Käsehobel. Das handliche Gerät, das Käse in gleichmäßige, dünne Scheiben schneidet, wurde 1925 von einem Tischlermeister aus Lillehammer erfunden und ist aus skandinavischen Küchen nicht wegzudenken. Am besten probiert man es gleich vor Ort an einem Stück braunem Käse (Brunost) aus: Auch dieser ist ein typisch norwegisches Erzeugnis und überrascht mit einem süßlichen Geschmack. Wer sich in das besondere Aroma verliebt, wird einen Weg finden, ein paar Stücke im Koffer mit nach Hause zu nehmen. Ebenfalls süß, jedoch leichter zu transportieren ist die Schokolade der Marke Freia.

Oslos Einkaufszonen

Die prominenteste Flanier- und Einkaufsmeile der norwegischen Hauptstadt ist die Karl Johans Gate, die von Geschäften bekannter internationaler Marken gesäumt ist. Dort haben Luxuslabels wie Louis Vuitton, Mulberry und Moods of Norway ihre Vorzeigeshops. Man findet aber ebenso Läden mit nordischem Touch für Ottonormalverbraucher, darunter Monki, Carlings und Fjällräven. Ähnlich aufgestellt ist die Einkaufsstraße Bogstadveien, die das Schloss mit der Metrostation Majorstuen verbindet.

Wer alternativere Läden sucht, ist auf dem Markveien in Grünerløkka richtig: Dort halten sich Secondhand-Läden, kreative Concept Stores und Boutiquen aufstrebender Modedesigner.

An Regentagen bietet sich der Bummel durch Einkaufspassagen und Kaufhäuser an. Die größte Auswahl bietet Oslo City mit 90 Läden, dicht gefolgt von Byporten am Bahnhof (etwa 70 Läden). Im ansehnlichen Paleet sind drei Dutzend Geschäfte und Gaststätten vereint. Im Viertel Aker Brygge, wo sich die Einkaufsmöglichkeiten auf mehrere Gebäude verteilen, sind viele skandinavische Modemarken unter den gut 30 Geschäften.

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