Sightseeing-Alternativen

Sightseeing-Alternativen
Draußen und umsonst

Aker Brygge: Während man in anderen europäischen Städten zum Flanieren in die Altstadt geht, suchen die Osloer Zerstreuung in ihrer modernen Seestadt. Dort gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Shoppen und Einkehren sowie eine lange Uferpromenade. Bis in die Abendstunden ist Aker Brygge ein beliebter Treffpunkt.

Damstredet: Diese ruhige Gasse nördlich vom Zentrum ist von bunten Holzhäusern aus dem frühen 19. Jh. gesäumt – eine Seltenheit in Oslo, wo der Rest der Bebauung viel jünger ist. Der Straßenzug ist aber kein Museum, sondern noch immer bewohnt.

Botanisk Hage: In landschaftlich schöner Umgebung pflegt die Osloer Universität in ihrem botanischen Garten Tausende Pflanzen in 5500 Sorten. Diese Vielfalt kann man sich ansehen, ohne Eintritt zu bezahlen. Verschiedene Bereiche – darunter ein Wikingergarten und ein „Fjellgarten“ – zeigen beispielhaft die Flora von ganz Norwegen.

Skulpturenpark Ekebergparken: Auch zu dieser Parkanlage mit Kunst unter freiem Himmel ist der Eintritt kostenlos. Sie liegt an einem Hang südlich vom Zentrum und ist mit der Straßenbahn erreichbar. Rund 30 Skulpturen von verschiedenen Künstlern liegen dort in der Natur verstreut. Außerdem hat man eine fantastische Aussicht.

Zeitgenössische Kunst

Astrup Fearnley Museet: Dieses private Museum auf der Insel Tjuvholmen verfügt über eine von Europas größten Sammlungen internationaler zeitgenössischer Kunst. Die Dauerausstellung zeigt die Highlights und wird durch wechselnde Ausstellungen zu einzelnen Künstlern ergänzt.

Kunstnernes Hus: Das 1930 gegründete Künstlerhaus ist mittlerweile eine Institution für die Kunstschaffenden in der norwegischen Hauptstadt. Jedes Jahr werden mehrere Ausstellungen gezeigt, wobei die bedeutendste Schau im Herbst stattfindet. Im stilvollen Bistro gibt’s leckere Pizza.

Tiefere Einblicke

Arbeidermuseet: In einer ehemaligen Apotheke aus dem späten 19. Jh. ist heute ein Museum untergebracht, das über die Zeit berichtet, als Grünerløkka ein von Fabriken geprägter Stadtteil war. Vor allem die Textilindustrie war dort damals stark vertreten. Die Ausstellung beschäftigt sich vor allem mit den Lebensbedingungen der Arbeiterinnen. Freier Eintritt!

Deichman Bjørvika: Nein, wir schicken Sie nicht in einen Schuhladen, sondern hierbei handelt es sich um die neue und höchst moderne Stadtbibliothek. Sie ist in einem preisgekrönten, 2020 eröffneten Bau am Wasser untergebracht. Ihren Namen verdankt sie dem Stifter Carl Deichman (ca. 1700–1780). Man kann dort nicht einfach nur Bücher ausleihen, sondern sich im angeschlossenen Café-Restaurant mit Dachterrasse stärken und die Aussicht genießen.

Oslo Bymuseet: Das Stadtmuseum ist in einem alten Gutshof im Stadtteil Frogner untergebracht. Ironisch eigentlich, wenn man bedenkt, dass sich Oslo heute gerade durch seine moderne Architektur auszeichnet. Die kompakte Ausstellung zeigt tausend Jahre Stadtgeschichte – zwar auf Norwegisch, aber der deutsche Audioguide ist kostenlos. Integriert ist ein kleines Theatermuseum mit Fotos, Kostümen und Bühnenbildmodellen.

Meer in Sicht!

Norsk Maritimt Museum: In Norwegen wird das Leben seit Urzeiten vom Meer geprägt. Wer Land und Leute besser verstehen möchte, kommt um das Thema Seefahrt also nicht herum. Zum Glück gibt es auf Bygdøy ein informatives Museum, das über tausend Jahre Schiffsbau und Meeresarchäologie berichtet.

Kon-Tiki-Museum: Und apropos Schiffsbau – gleich daneben befindet sich ein Museum, das dem Leben und Werk des Abenteurers Thor Heyerdahl (1914–2002) gewidmet ist, der u. a. mit einem Floß über den Pazifik segelte. Dieses Wasserfahrzeug – die namensgebende „Kon-Tiki“ – ist ausgestellt.

Inselhüpfen im Oslofjord: Wer nach zahlreichen Begegnungen mit Abenteurern und Seefahrern selbst in See stechen möchte, besteigt am besten die Fähre vor dem Rathaus und erkundet die nahe gelegenen Inseln im Oslofjord. Die größte heißt Hovedøya (übersetzt die „Hauptinsel“) und beheimatet die Ruinen eines mittelalterlichen Klosters.

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