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Rügen - Hiddensee - Stralsund
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Rügen - Hiddensee - Stralsund

Natur und Kultur

Kreidefelsen und das Meer

Fotomotiv Nr. 1 der Insel und spektakuläre Naturkulisse sind die Kreidefelsen des Nationalparks Jasmund, allen voran der Königsstuhl, der Touristenmagnet schlechthin, den wohl kein Rügen-Besucher verpassen will. Der Maler Caspar David Friedrich verhalf den Felsen zu Weltruhm und schuf gleichzeitig der Deutschen Lieblingsblick auf die Romantik. Dabei hat Rügen weit mehr als nur eine besondere Landschaft zu bieten: endlos lange Sandstrände vor Kiefernwald im Osten der Insel, eine idyllische, fast liebliche Boddenküste, plattes, windgeprüftes Land im Norden und im Süden sogar Berge! (Wenn auch ganz kleine, die Zickerschen Berge.)

Wer nach Hiddensee reist, findet auf der langen schmalen Insel endlosen Sandstrand und bewaldetes Hochufer, Heide und Moor und eine Küste in Bewegung, die sich jedes Jahr ein wenig mehr Land holt – und so auch mehr Lebensraum für zahlreiche geschützte Vogelarten, die hier ungestört rasten und brüten können.

Auf Rügen und Hiddensee gibt es gleich zwei Nationalparks: den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ganz im Westen und den Nationalpark Jasmund im Nordosten. Dazu kommt das kaum minder streng geschützte Biosphärenreservat Südost-Rügen.

Kulturelle Highlights

Rund 30 Museen zählt man auf Rügen, darunter Kuriositäten wie das Uhrenmuseum in Putbus, aber auch das moderne Multimediazentrum des Nationalparks Jasmund. Die meisten Ausstellungen sind auch für Familien mit Kindern bestens geeignet. Nur selten stößt man auf endlose Vitrinenreihen mit angestaubten Kleinfunden und gähnendem Museumswärter. Wer im Juli und/​oder August hier ist, sollte sich ein anderes kulturelles Highlight nicht entgehen lassen: die „Störtebeker Festspiele“ auf der Naturbühne von Ralswiek, allabendlich mit Seeschlacht und Feuerwerk.

Rügens Bäderarchitektur

Schneeweiße Holzbalkone mit filigranen Ornamenten, ein Stockwerk tiefer eine ausladende Veranda an der Strandpromenade – die im späten 19. Jh. auf Rügen entstandene Bäderarchitektur ist einzigartig. Vor allem in den Orten Binz, Sellin, Göhren und Baabe hat man keine Kosten und Mühen gescheut, die Villen im Stil der alten Zeit wieder herzurichten – das Ergebnis kann sich sehen lassen. In Sellin beeindruckt zusätzlich die nach historischem Vorbild wieder aufgebaute Seebrücke mit ihren Bauten, heute eines der berühmtesten und – nach den Kreidefelsen – am häufigsten geknipsten Fotomotive der Insel.

Kulturstandort Stralsund

Die ehrwürdige Hansestadt am Strelasund begeistert – dank ihrer kompakten Altstadt und dem Hafen mit den alten Speichern, dazwischen der Besuchermagnet Ozeaneum. Im alten Zentrum stößt man auf prachtvolle Monumente der Backsteingotik, allen voran die Nikolaikirche und das Rathaus am Alten Markt.

Künstlerinsel Hiddensee

Zu Beginn des 20. Jh. war die Insel der Lieblingsort deutscher Künstler und Intellektueller, die hier im Sommer oft für Monate blieben und das einfache Inselleben genossen. Der bekannteste war sicherlich Gerhart Hauptmann, in seinem Wohnhaus befindet sich heute ein sehenswertes Museum.

Nicht verpassen!

Ozeaneum und Deutsches Meeresmuseum in Stralsund: Hier eine aufregende Unterwasserwelt, dort die Geschichte von Mensch und Ostsee.

Groß Zicker: Das Highlight im Mönchgut, ein malerisches Dorf.

Putbus: Ein architektonisches Gesamtkunstwerk, des Fürsten Residenzstadt im Südosten der Insel.

Dokumentationszentrum Prora: Die vielleicht wichtigste historische Ausstellung auf Rügen widmet sich der Problemimmobilie der Insel, die Stück für Stück in feine Ferienwohnungen umgewandelt wird. Umso wichtiger, auch die „Kraft durch Freude“-Geschichte Proras zu kennen.

Binz: Prachtvolle Bäderarchitektur an endloser Promenade.

Nationalpark Jasmund: Herrliche Wanderungen entlang der Kreideküste und zum Nationalparkzentrum.

Kap Arkona: Trotz Riesenrummel zu den berühmten Leuchttürmen.

Abstecher nach Hiddensee: Ein Muss!

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