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Teneriffa

Orientiert auf Teneriffa

Teneriffa ist …
... geografisch Afrika, politisch Europa

Teneriffa liegt nur 340 Kilometer vor der Küste Südmarokkos, aber stolze 1500 Kilometer vom spanischen Festland entfernt. Verwaltungspolitisch sind die Kanarischen Inseln eine autonome Region Spaniens und damit ein Teil der EU. Wegen ihrer isolierten Lage genießen sie aber einen steuerlichen Sonderstatus mit Preisvorteilen auch für Urlauber.

... die größte Insel im kanarischen Archipel

Gemeinsam mit den anderen westlichen Kanarischen Inseln La Palma, Gomera und El Hierro bildet Teneriffa eine eigene Provinz. Mit 2034 km² ist sie die größte von ihnen, aber immer noch ein gutes Stück kleiner als der 3640 k​m​² große spanische Urlaubermagnet Mallorca.

... die „Spitze“ Spaniens und höchste Erhebung im Atlantik

Der markante Vulkankegel des Teide erhebt sich ziemlich genau in der Mitte der Insel und wird von einem ringförmigen Gebirgszug umgeben, der bis zu 2715 m hoch ist. Der Pico del Teide selbst ist mit 3718 m der höchste Gipfel Spaniens und im gesamten Atlantik. Er liegt im gleichnamigen Nationalpark, der zum UNESCO-Naturerbe zählt.

… aus Feuer und Wasser geboren

Wie alle Kanarischen Inseln ist Teneriffa vulkanischen Ursprungs und hat sich durch zahlreiche Ausbrüche vor 5–7 Millionen Jahren aus dem Meeresboden erhoben. Zunächst handelte es sich um drei separate Inseln, die im

Laufe der Zeit durch die vulkanische Aktivität zu einer einzigen zusammenwuchsen. Der Vulkanismus ist allgegenwärtig. Schwarze Lavaflüsse, weiße Lapillifelder, Vulkankegel und Vulkankrater formen die Landschaft. Den Kegel des Teide sieht man von fast jedem Punkt der Insel.

… ein Pflanzenparadies

In Sachen Natur gleicht Teneriffa einem Kontinent im Miniaturformat oder einem botanischen Garten. Während das Klima in Küstennähe subtropisch ist, wird es auf den Höhen „europäischer“. Entsprechend vielfältig ist die Pflanzenwelt der Insel: Exotisches wächst neben Exklusivem, rote Bougainvilleakaskaden und lila blühende Jacaranda sind ein herrlicher Schmuck in Gärten und auf Plätzen. Einige Pflanzen sind endemisch, manche wachsen nur in ganz eng begrenzten Gebieten, am Teide etwa, im Tenogebirge oder im Barranco del Infierno, der Höllenschlucht.

… eine Insel der Fiestas

Eigentlich gibt es immer etwas zu feiern auf Teneriffa, jeder Ort und jeder Berufsstand hat seinen eigenen Schutzpatron bzw. seine Schutzpatronin. Ihre Namenstage müssen ausgiebig zelebriert werden. Der Kalender sorgt übers Jahr für weitere Anlässe. Den Höhepunkt bildet der Karneval, und weil ihn alle Städte und Dörfer groß feiern, ist man hier mit den Terminen flexibel – da ist eben am Aschermittwoch nicht alles vorbei. Eine ganz normale Fiesta dauert mindestens neun Tage und Nächte, also eine Woche einschließlich der beiden Wochenenden.

… ein klassisches Ganzjahresreiseziel

Die beständige Passatströmung und der kühle Kanarenstrom bescheren der Inselgruppe das ganze Jahr über angenehme Temperaturen. Ohne sie wäre es hier so heiß und trocken wie in Südmarokko auf demselben Breitengrad. Im Sommer wird es selten richtig heiß (22–30 Grad) und im Winter nicht kalt (19–24 Grad). Dennoch gibt es Unterschiede: Der Norden Teneriffas ist häufiger bewölkt und feuchter, der Süden ist dagegen nahezu regenfrei.

… ein Ziel für Pauschal-Urlauber und Individualisten

Etwa 80 % der Urlauber verbringen ihre Ferien im Süden und im Westen der Insel, ca. 850.000 wohnen im Norden vorrangig in Puerto de la Cruz. Der weitaus größte Teil der Touristen nutzt dabei die Pauschalarrangements der Reiseveranstalter. Für Individualisten gibt es daneben aber auch Angebote, z. B. in Landhotels oder umgebauten Fincas. Nur wenige Kilometer hinter den großen Urlaubsorten kann man herrliche Landschaften, kleine Dörfer und alte Städte erkunden.

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